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09 December 2018
O Heiland, reiß die Himmel auf (Germany)
See also the English translation: O Savior, Rend the Heavens Wide
O Heiland, reiß die Himmel auf,
Herab, herab, vom Himmel lauf!
Reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
Reiß ab, wo Schloß und Riegel für!
O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß;
Im Tau herab, o Heiland, fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
Den König über Jakobs Haus.
O Erd’, schlag aus, schlag aus, o Erd’,
Daß Berg und Tal grün alles werd’
O Erd’, herfür dies Blümlein bring,
O Heiland, aus der Erden spring.
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
Darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
Komm tröst uns hie im Jammertal.
O klare Sonn’, du schöner Stern,
Dich wollten wir anschauen gern.
O Sonn’, geh auf, ohn’ deinen Schein
In Finsternis wir alle sein.
Hie leiden wir die größte Not,
Vor Augen steht der ewig’ Tod;
Ach komm, führ uns mit starker Hand
Vom Elend zu dem Vaterland.
Da wollen wir all’ danken dir,
Unserm Erlöser, für und für.
Da wollen wir all’ loben dich
Je allzeit immer und ewiglich.
See also the English translation: O Savior, Rend the Heavens Wide
Paraphrase of Rorate caeli desuper
Text: Friedrich Spee (1622)
Tune: Rheinfelsisches Gesangbuch (1666)
08 December 2018
Nun komm, der Heiden Heiland (Germany)
See also the English version: Saviour of the Nations, Come
Nun komm, der Heiden Heiland,
Der Jungfrauen Kind erkannt!
Dass sich wundre alle Welt,
Gott solch' Geburt ihm bestellt.
Nicht von Mann's Blut noch von Fleisch,
Allein von dem Heil'gen Geist
Ist Gott's Wort worden ein Mensch
Und blüht ein' Frucht Weibesfleisch.
Der Jungfrau Leib schwanger ward,
Doch blieb Keuschheit rein bewahrt,
Leucht't hervor manch' Tugend schön,
Gott da war in seinem Thron.
Er ging aus der Kammer sein,
Dem kön'glichen Saal so rein,
Gott von Art und Mensch ein Held,
Sein'n Weg er zu laufen eilt.
Sein Lauf kam vom Vater her
Und kehrt' wieder zum Vater,
Fuhr hinunter zu der Höll'
Und wieder zu Gottes Stuhl.
Der du bist dem Vater gleich,
Führ' hinaus den Sieg im Fleisch,
Dass dein' ew'ge Gott'sgewalt
In uns das krank' Fleisch erhalt'.
Dein' Krippe glaenzt hell und klar,
Die Nacht gibt ein neu Licht dar,
Dunkel mus nicht kommen drein,
Der Glaub' bleibt immer im Schein
Lob sei Gott dem Vater g'tan,
Lob sei Gott sein'm ein'gen Sohn,
Lob sei Gott dem Heil'gen Geist
Immer und in Ewigkeit.
See also the English version: Saviour of the Nations, Come
Paraphrase of St Ambrose, Veni Redemptor Gentium
Text: Martin Luther (1524)
Music: Einsiedeln (12th century)/Geystliche gesangk Buchleyn, Wittenberg (1524)
07 December 2018
Macht hoch die Tür (Germany)
See also the English translation: Lift Up Your Heads, Ye Mighty Gates
1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
Es kommt der Herr der Herrlichkeit,
Ein König aller Königreich,
Ein Heiland aller Welt zugleich,
Der Heil und Leben mit sich bringt;
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Schöpfer, reich von Rat.
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert,
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
Sein Königskron ist Heiligkeit,
Sein Zepter ist Barmherzigkeit.
All unsre Not zum End er bringt.
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
Mein Heiland, groß von Tat.
3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
So diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
Da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
Bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
Mein Tröster, früh und spat.
4. Macht hoch die Tür, die Tor' macht weit,
Eu'r Herz zum Tempel zubereitt´.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
So kommt der König auch zu euch,
Ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
Voll Rat, voll Tat, voll Gnad.
5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
Meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zeuch mit deiner Gnade ein;
Dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
Den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
Sei ewig Preis und Ehr.
PDF: Music Notation
See also the English translation: Lift Up Your Heads, Ye Mighty Gates
Paraphrase of Ps. 24:7-10
Text: Georg Weissel (1623)
Tune: Johann A. Freylinghausen (1704)
24 December 2017
Die Nacht ist vorgedrungen
1) Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern!
So sei nun Lob gesungen
dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet,
der stimme froh mit ein.
Der Morgenstern bescheinet
auch deine Angst und Pein.
2) Dem alle Engel dienen,
wird nun ein Kind und Knecht.
Gott selber ist erschienen
zur Sühne für sein Recht.
Wer schuldig ist auf Erden,
verhüll nicht mehr sein Haupt.
Er soll errettet werden,
wenn er dem Kinde glaubt.
3) Die Nacht ist schon im Schwinden,
macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden,
das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet,
seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet,
den Gott selbst ausersah.
4) Noch manche Nacht wird fallen
auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen
der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte,
hält euch kein Dunkel mehr,
von Gottes Angesichte
kam euch die Rettung her.
5) Gott will im Dunkel wohnen
und hat es doch erhellt.
Als wollte er belohnen,
so richtet er die Welt.
Der sich den Erdkreis baute,
der lässt den Sünder nicht.
Wer hier dem Sohn vertraute,
kommt dort aus dem Gericht.
Text: Jochen Klepper 1938
Melodie: Johannes Petzold 1939
24 December 2016
Ihr Kinderlein kommet (Germany)
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all’!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall,
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.
O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engel es sind.
Da liegt es - ach Kinder! - auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh;
die redlichen Hirten knien bethend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.
Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn,
Milch, Butter und Honig nach Bethlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurroth glänzt,
ein Schnee-weißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.
O bethet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd’!
Ach hier in der Krippe schon Armuth und Noth,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.
O beugt wie die Hirten anbethend die Knie
erhebet die Händlein und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer sollt sich nicht freun,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!
Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt -
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.
So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn -
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins.
Words: Christoph von Schmid
Music: Johann Abraham Peter Schulz (1794)
31 December 2015
Alle Jahre wieder (Germany)
Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.
Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.
Sagt den Menschen allen,
daß ein Vater ist,
dem sie wohlgefallen,
der sie nicht vergisst.
Words: Wilhelm Hey (1837)
Music: Christian Heinrich Rinck (1846)
23 December 2015
Maria durch ein' Dornwald ging (Germany)
See also the English translation: Mary Walked Through A Wood of Thorn
Maria durch ein' Dornwald ging.
Kyrie eleison!
Maria durch ein' Dornwald ging,
Der hatte in sieben Jahrn kein Laub getragen!
Jesus und Maria.
Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
Das trug Maria unter ihrem Herzen!
Jesus und Maria.
Da hab'n die Dornen Rosen getragen.
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
Da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria.
Wie soll dem Kind sein Name sein?
Kyrie eleison!
Der Name, der soll Christus sein,
Das war von Anfang der Name sein!
Jesus und Maria.
Wer soll dem Kind sein Täufer sein?
Kyrie eleison!
Das soll der Sankt Johannes sein,
Der soll dem Kind sein Täufer sein!
Jesus und Maria.
Was kriegt das Kind zum Patengeld?
Kyrie eleison!
Den Himmel und die ganze Welt,
Das kriegt das Kind zum Patengeld!
Jesus und Maria.
Wer hat erlöst die Welt allein?
Kyrie eleison!
Das hat getan das Christkindlein,
Das hat erlöst die Welt allein!
Jesus und Maria.
See also the English translation: Mary Walked Through A Wood of Thorn
Words & Music: Traditional 16th c. Germany
01 December 2015
Es kommt ein Schiff, geladen (Germany)
1. Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein’ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.
2. Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.
3. Der Anker haft’ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Gott's Wort tut uns Fleisch werden,
der Sohn ist uns gesandt.
4. Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muss es sein.
5. Und wer dies Kind mit Freuden
umfangen, küssen will,
muss vorher mit ihm leiden
groß Pein und Marter viel,
6. danach mit ihm auch sterben
und geistlich auferstehn,
Ewigs Leben zu erben,
wie an ihm ist geschehn.
Text: attributed to Johannes Tauler (14th century)
Tune: Andernacher Gesangbuch (1608)
14 November 2013
Kommet, ihr Hirten (Traditional Bohemian Carol)
See also the English version: The Angels and the Shepherds
1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
Kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
Den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!
2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
Was uns verheißen der himmlische Schall;
Was wir dort finden, lasset uns künden,
Lasset uns preisen in frommen Weisen:
Halleluja!
3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
Nun soll es werden Friede auf Erden,
Den Menschen allen ein Wohlgefallen:
Ehre sei Gott!
See also the English version: The Angels and the Shepherds
Historical Information
Traditional Bohemian Carol
The Angels and the Shepherds (Kommet, ihr Hirten, English)
See also the German original: Kommet, ihr Hirten
1. Shepherds, O hark ye, glad tidings we bring,
Peace and goodwill to the world now we sing;
See in a manger Christ the Anointed,
Whom for your Saviour God hath appointed.
Alleluia.
2. In yonder manger behold now he lies,
Whom angel voices foretold from the skies.
Seeking thy mercy, we kneel before thee,
Singing thy praises, humbly adore thee.
Alleluia.
3. Still through the ages the song doth resound,
Peace and goodwill on the earth shall abound.
Bear we the tidings to every nation,
Born is the Chirst Child for man’s salvation.
Alleluia.
See also the German original: Kommet, ihr Hirten
Historical Information
Kommet, ihr Hirten, Traditional Bohemian Carol
13 November 2013
Quem Pastores Laudavere
1. Quem pastores laudavere,
quibus angeli dixere,
absit vobis jam timere,
natus est rex gloriæ.
2. Ad quem reges ambulabant,
aurum, thus, myrrham portabant,
immolabant hæc sincere
Leoni victoriæ.
3. Exultemus cum Maria
In cœlesti heirarchia
Natum promat voce pia
Laus honor et gloria.
4. Christo regi, Deo nato,
per Mariam nobis dato,
merito resonet vere
Dulci cum melodia.
Historical Information
Words: 14th century, Hoenforth MS
Music: German, Breslau, 1555
Labels:
Christmas,
Germany,
Jesus Christ,
King's College Cambridge,
Latin,
Mediaeval
11 November 2013
Maria wallt zum Heiligtum (Johannes Eccard)
See also the English version: When to the Temple Mary Went
Maria wallt zum Heiligtum
und bringt ihr Kindlein dar,
das schaut der greise Simeon,
wie ihm verheißen war.
Da nimmt er Jesum in den Arm
und singt im Geiste froh:
Nun fahr' ich hin mit Freud,
dich, Heiland, sah ich heut,
du Trost von Israel, das Licht der Welt.
See also the English version: When to the Temple Mary Went
Composer: Johannes Eccard (1553-1611)
14 May 2013
Jesus bleibet meine Freude (J.S. Bach)
Jesus bleibet meine Freude,
meines Herzens Trost und Saft,
Jesus wehret allem Leide,
er ist meines Lebens Kraft,
meiner Augen Lust und Sonne,
meiner Seele Schatz und Wonne;
darum laß' ich Jesum nicht
aus dem Herzen und Gesicht.
See also the English version: Jesu, Joy of Man's Desiring
Background information
Composer: Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Labels:
Comfort,
Consolation,
English,
Faith,
German,
Germany,
Hope,
Jesus Christ,
King's College Cambridge,
Trust
01 August 2012
Von guten Mächten (Dietrich Bonhoeffer)
1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Refrain:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,2. Noch will das Alte unsere Herzen quälen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das du uns bereitet hast.
3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,
aus deiner guten und geliebten Hand.
4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
5. Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsere Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Text: Dietrich Bonhoeffer (1944) 1945/1951
10 April 2012
Sonne der Gerechtigkeit
1. Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr!
2. Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit,
das sie deine Stimme hört,
sich zu deinem Worte kehrt.
Erbarm dich, Herr!
3. Schaue die Zertrennung an,
der sonst niemand wehren kann;
sammle großer Menschenhirt,
alles was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr!
4. Tu der Völker Türen auf;
deines Himmelreiches Lauf
hemme keine List noch Macht.
Schaffe Licht in dunkler Nacht!
Erbarm dich, Herr!
5. Gib den Boten Kraft und Mut,
Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
und lass reiche Fruch aufgehn,
wo sie unter Tränen sä'n.
Erbarm dich, Herr!
6. Lass uns deine Herrlichkeit
sehen auch in dieser Zeit
und mit unsrer kleinen Kraft
suchen, was den Frieden schafft.
Erbarm dich, Herr!
7. Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm dich, Herr!
8. Kraft, Lob, Ehr und Herrlichkeit
sei dem Höchsten allezeit,
der, wie Er ist drei in ein,
uns in ihm lässt eines sein.
Erbarm dich, Herr!
Labels:
Easter,
German,
Germany,
Jesus Christ,
Praise,
Resurrection
09 November 2011
O Little One Sweet, O Little One Mild
See also German Original: O Jesulein süß, o Jesulein mild
O little one sweet, O little one mild,
Thy Father's purpose thou hast fulfilled;
Thou cam'st from heav'n to mortal ken,
Equal to be with us poor men,
O little one sweet, O little one mild.
O little one sweet, O little one mild,
With joy thou hast the whole world filled;
Thou camest here from heav'n's domain,
To bring men comfort in their pain,
O little one sweet, O little one mild.
O little one sweet, O little one mild,
In thee Love's beauties are all distilled;
Then light in us thy love's bright flame,
That we may give thee back the same.
O little one sweet, O little one mild.
O little one sweet, O little one mild,
Help us to do as thou hast willed.
Lo, all we have belongs to thee!
Ah, keep us in our fealty!
O little one sweet, O little one mild.
See also German Original: O Jesulein süß, o Jesulein mild
Words: Samuel Scheidt (1650); trans. Percy Dearmer (1928)
O Jesulein süß, o Jesulein mild
See also English version: O Little One Sweet, O Little One Mild
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deines Vaters Willen hast du erfüllt,
bist kommen aus dem Himmelreich,
uns armen Menschen worden gleich.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Deins Vaters Zorn hast du gestillt,
du zahlst für uns all unser Schuld
und bringet uns in deins Vaters Huld.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Mit Freuden hast du die Welt erfüllt.
Du kommst herab vons Himmels Saal
Und tröstest und in dem Jammertal.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Sei unser Schirm und unser Schild,
wir bitten durch dein Geburt im Stall,
beschütz uns all vor Sündenfall.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Du bist der Lieb ein Webenbild.
Zünd an in uns der Liebe Flamm,
dass wir dich lieben allzusamm.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
Hilf, dass wir tun alls, was du willt,
was unser ist, ist alles dein,
ach lass uns dir befohlen sein.
O Jesulein süß, o Jesulein mild!
See also English version: O Little One Sweet, O Little One Mild
Text: Samuel Scheidt (1650)
11 December 2010
Vom Himmel hoch da komm ich her
1. Vom Himmel hoch da komm ich her,
Ich bring' euch gute neue Maehr,
Der guten Maehr bring ich so viel,
Davon ich sing'n und sagen will.
2. Euch ist ein Kindlein heut' gebor'n
Von einer Jungfrau auserkor'n,
Ein Kindelein so zart und fein,
Das soll eu'r Freund und Wonne sein.
3. Es ist der Herr Christ unser Gott,
Der will euch fuehr'n aus aller Noth,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Suenden machen rein.
4. Er bringt euch alle Selighkeit,
Die Gott der Vater hat bereit't,
Dass ibr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.
5. So merket nun das Zeichen recht,
Die Krippen, Windelein so schlecht;
Da sindet ihr das Kind gelegt,
Das alle Welt erhaelt und traegt.
6. Dess lasst uns Alle froehlich sein
Und mit den Hirten geh'n hinein,
Zu seh'n was Gott uns hat bescheert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.
7. Merk auf, mein Herz, und sieh dort hin:
Was liegt doch in dem Krippelein?
Wess ist das schoene Kindelein?
Es ist das liebe Jesulein.
8. Bis willekomm, du edler Gast,
Den Suender nicht verschmaehet hast,
Und koemmst in Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?
9. Ach Herr, du Schoepfer aller Ding',
Wie bist du worden so gering,
Dass du da liegst auf duerrem Gras,
Davon ein Kind und Esel ass.
10. Uud waer' die Welt vielmal so weit,
Von Edelstein und Gold bereit't,
So waer sie doch dir viel zu klein,
Zu sein ein enges Wiegelein.
11. Der Sammet und die Seiden dein,
Das ist grob Heu und Windelein,
Darauf du Koen'g so gross und reich
Herprangst, als waers dein Himmelreich.
12. Das hat also gefallen dir,
Die Wahrheit anzuzeigen mir:
Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut
Fuer dir nichts gilt, nicht hilft noch thut.
13. Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein's Herzens Schrein,
Dass ich nimmer vergesse dein.
14. Davon ich allzeit froehlich sei,
Zu springen, singen immer frei
Das rechte Susannine* schon,
Mit Herzen Lust den suessen Ton.
15. Lob, Ehr sei Gott im hoechsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn,
Des freuen sich der Engel Schaar
Und singen uns solch's neues Jahr.
Composer: Martin Luther (1534)
14 July 2010
Wir glauben all' an einen Gott (Martin Luther) / Creed
Wir glauben all' an einen Gott
Wir glauben all' an einen Gott,
Schöpfer Himmels und der Erden,
Der sich zum Vater geben hat,
Daß wir seine Kinder werden.
Er will uns allzeit ernähren,
Leib und Seel' auch wohl bewahren,
Allem Unfall will er wehren,
Kein Leid soll uns widerfahren;
Er sorget für uns, hüt't und wacht,
Es steht alles in seiner Macht.
Wir glauben auch an Jesum Christ,
Seinen Sohn und unsern Herren,
Der ewig bei dem Vater ist,
Gleicher Gott von Macht und Ehren;
Von Maria, der Jungfrauen,
Ist ein wahrer Mensch geboren
Durch den Heil'gen Geist im Glauben,
Für uns, die wir war'n verloren,
Am Kreuz gestorben und vom Tod
Wieder auferstanden durch Gott.
Wir glauben an den Heil'gen Geist,
Gott mit Vater un dem Sohne,
Der aller Blöden Tröster heisst
Und mit Gaben zieret schöne,
Die ganz' Christenheit auf Erden
Hält in einem Sinn gar eben;
Hier all' Sünd' vergeben werden,
Das Fleisch soll auch wieder leben.
Nach diesem Elend ist bereit
Uns ein Leben in Ewigkeit. Amen.
Text: Martin Luther, 1525
Wir pflügen, und wir streuen
See also the English translation: We Plough The Fields And Scatter
Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf
Refrain:
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mondenschein
drum dankt ihm dankt, drum dankt ihm dankt
und hofft auf ihn.
und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot
es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott. (Refrain)
Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm
das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm. (Refrain)
Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns soviel Freude, er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide und seinen Kindern Brot. (Refrain)
Historical Information (in German)
Text: Matthias Claudius (1782)
Tune: WIR PLÜGEN, Irr.
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